„Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ - mit diesem Hit aus dem Disney-Medley befreiten die Jugendspieler und ihr Dirigent Thomas Krumm
das Publikum in der Wolf-Eberstein-Halle am 4. Advent erstmal vom Vorweihnachtsstress. Begeisterte Zustimmung erhielt das Jugendorchester
dann gleich noch für „Could We Start Again, Please“ aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber.

Premiere im Jugendorchester
Die Spielermannschaft ist gewachsen: Pauline Reiser, Lena Kleehammer und Selma Rüther hatten ihren ersten Auftritt mit den Großen. Damit sie in Zukunft sogar optisch dazu passen überreichte ihnen Isabell Stoll das offizielle Jugendorchester-Poloshirt. Mit einem fetzigen „Dance Mix“ von Lady Gaga verabschiedete sich das Jugendorchester von der Bühne.

Gleich geht’s los: Das Schülerorchester auf der Bühne

Ehrungen der HHV

Es ist seit langer Zeit Tradition Menschen, die man liebt und schätzt zu überraschen und dabei kleine Geschenke zu verteilen.
Frank Stoll, 1. Vorsitzender der HHV, hoffte einige Mitglieder überraschen zu können. Denn Mitglieder für eine besondere Verbundenheit
zum Verein ehren zu dürfen zähle zu den erfreulichsten Aufgaben eines Vereinsvorstandes. Eine Urkunde und ein Geschenk als Dank für
die langjährige Treue zum Verein erhielten die passiven Mitglieder: Josef Benz für 55 Jahre, Winfried Rihm und Manfred Kappler für 45 Jahre,
Marc Albrecht und Petra Hornung für 40 Jahre, Josef de Bari für 35 Jahre, Günter Fuchs, Hermann-Josef Glastetter, Bernd Haller, Manfred Rastätter,
Hans-Jürgen Weiler für 30 Jahre und Werner Franz für 25 Jahre Mitgliedschaft.

 

Pop und Filmmusik

Auf der Bühne hatte mittlerweile das 1. Orchester Platz genommen und widmete das Stück „Sinfonia per un Addio“ den Ehrengästen. Mit „Tom Jones Greatest Hits“ und „The Last Unicorn“ aus dem gleichnamigen Film ging es rasant weiter im Programm.
Mit der Mundharmonika leitete Bassist Michael Kühn über zum „Morricone Special“. Wie geplant feuerte Michael Droll in Takt 120 den berühmten Schuss ab. Einigen Gästen flog dabei fast das Glas aus der Hand. Auf die Schrecksekunde folgte fröhlicher Beifall.

 

Ehrungen des DHV

Nach der Pause begrüßte Frank Stoll den Vertreter des Deutschen Harmonika Verbandes Thomas Gerstner, der die Auszeichnungen an die langjährigen aktiven Musiker überreichte.
Barbara Preiß erhielt die DHV-Verdienstnadel in Silber für 40jährige aktive Tätigkeit. Thomas Krumm durfte die DHV-Dirigentennadel in Silber für seine 10jährige Tätigkeit in Empfang nehmen. Die DHV-Nadel in Silber für 10jährige aktive Tätigkeit überreichte Gerstner an die Geschwister Alicia und Julia Heck. Eine DHV-Urkunde mit Belobigung für 5jährige aktive Tätigkeit ging jeweils an Jonas Galitschke, Rosa Rodiguez, Selma Rüther und Yvonne Schilling.

 

Drei Orchester auf der Bühne

Im zweiten Teil des Abends besetzten über fünfzig Musikern aller Altersklassen die Bühne. Die Melodika-Schüler und die Akkordeonschüler als Schülerorchester, das Jugendorchester und das 1. Orchester waren bereit für ihren musikalisch-weihnachtlichen Auftritt. Das Schülerorchester, dirigiert von der Jugendleiterin Isabell Stoll, präsentierte „Freude schöner Götterfunken“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Sie bekamen großen Beifall. Der 1. Vorsitzende Frank Stoll sprach den Ausbildern und Jugendleitern seinen großen Dank aus für ihre erfolgreiche Jugendarbeit und den Einsatz den sie Woche für Woche bringen. Dem Ausbildungsteam gehören an: Ausbildungsleiterin Sabrina Schick und die Ausbilderinnen Ilonka Pauleweit, Alexandra Jung und Isabell Stoll. Jugendleiterin ist Isabell Stoll mit Bianca Herz und Florian Burkhard. Mit einem sehr schön vorgetragenem „Ihr Kinderlein kommet“ verabschiedeten sich die HHV-Schüler vom Publikum. Sie freuten sich sehr über den großen Applaus und marschierten stolz von der Bühne.

Besinnlich wurde es mit „Nearer, My God, To Thee“ einem christlichen Choral bekannt aus dem Film Titanic vorgetragen vom 1. Orchester. Mit dem bekannten französischen Weihnachtslied „Petit Papa Noël“ schickte das Jugendorchester seine Bitte an den Weihnachtsmann doch bei der Geschenkeverteilung nicht vergessen zu werden.

 

Herzliche Gratulation an Dirigent Thomas Krumm

Eine besondere Ehrung ging an diesem Abend an den 30jährigen Dirigenten Thomas Krumm. Fast dreiviertel seiner Lebenszeit musiziert er aktiv bei der HHV und seit 10 Jahren ist er Dirigent bei der HHV. Thomas Krumm erhielt unter großem Applaus ein Geschenk der HHV als Anerkennung für seine unermüdliche Tätigkeit.

 

Mit „Macht hoch die Tür“ und dem amerikanischen Weihnachtslied „Little Drummer Boy“ ging es flott weiter im Programm.

 

Dankesworte des 1. Vorsitzenden

Zum Abschluss bedankte sich der 1. Vorsitzende Frank Stoll bei allen Beteiligten für ein erfolgreiches Jahr 2015: Bei den Helfern am
Volks- und Kelterfest, bei den aktiven Spielerinnen und Spielern, bei dem Dirigenten Thomas Krumm, bei den Ausbildern, bei den Jugendleitern, bei seinen Kollegen vom Vorstand Michael Herz, Wolfgang Preiß und Doris Feurer sowie bei der gesamten Verwaltung. Ein besonderer Dank ging an die Eltern der Schüler, die sich stets die Zeit nehmen die Kinder zum Unterricht zu fahren und auch wieder abzuholen.

Finale

Das weltbekannte „Hallelujah“ von Leonard Cohen vorgetragen vom 1. Orchester krönte den weihnachtlichen Teil. Zum traditionellen Finale spielten und sangen Musiker und Publikum zusammen das deutsche Weihnachtslied „O du fröhliche“.

 

…musizieren. Was mit der Triokotübergabe an der Weihnachtsfeier 2014 an unseren Dirigenten Thomas Krumm
begann, nahm nun seinen Lauf. Nach sechsmonatigem, zum Teil schweißtreibendem Training haben wir, das
Lauf-Team der HHV am 20. September 2015 die Herausforderung, den 33. Baden-Marathon zum 300sten
Stadtgeburtstag in Karlsruhe, angenommen. Das Ziel erreichen Michael (Startläufer: 21,1 km), Katja (Mittelläuferin: 14,3 km)
und unser Dirigent Thomas als Schlussläufer (6,8 km) in einer Zeit von 3:55:00 Stunden. In der Wertung der Kategorie
„gemischtes Team“ landeten wir auf dem 47. Platz.

Besonderen Dank gilt der großen HHV-Fangemeinde, die uns nicht nur auf der Strecke tatkräftig unterstützt und
angefeuert haben, sondern auch bei den Trainingseinheiten mit dabei waren. Ohne euch hätten wir „unseren Lauf“ nicht in dieser Zeit geschafft!

 

Mit dem Disney Medley, Lady Gaga, Tom Jones und dem Morricone Special hat unser Dirigent ein flottes Weihnachtspaket für die HHV Orchester gepackt.  Unsere Jüngsten können ihren Auftritt kaum erwarten. Die komplette Harmonikamannschaft musiziert zusammen beim  weihnachtlichen Finale auf der Bühne.Uns freut es ganz besonders, dass in unserem Verein viele Mitglieder schon über einen sehr langen Zeitraum ihre Treue und Verbundenheit zur HHV zeigen. Als Zeichen unserer Dankbarkeit ehren wir diese Mitglieder im Rahmen unserer Weihnachtsfeier

am Samstag, den 19.12.2015
um 18.30 Uhr in der Wolf-Eberstein-Halle

Zu dieser Feierstunde laden wir alle Mitglieder mit Familien und Freunde der HHV recht herzlich ein. Für Abendessen und Getränke ist gesorgt.

 

Die Handharmonika-Vereinigung Muggensturm wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.

Bundestagsabgeordneter Kai Whittaker zu Gast

Eine Gesprächsrunde mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker arrangierte Helmut Geiger am Freitag, 31. Juli für die Handharmonika Vereinigung 1936 Muggensturm e.V. (HHV). Im Rahmen einer Konzertreise im Mai hatte Whittaker für die HHV einen Besuch des Bundestages organisiert. Mit einer Einladung nach Muggensturm revanchierte sich die HHV nun dafür. Nach der Begrüßung durch Helmut Geiger, dem
1. Vorsitzenden Frank Stoll und Dirigent Thomas Krumm begann der Abend mit einer besonderen Auswahl aus dem musikalischen Repertoire des
1. Orchesters.

Die Arrangements „Italo Hitmix“, „Top Gun“ und „Sing Hallelujah“ begeisterten Kai Whittaker. Das hätte er sich auf dem Akkordeon nicht vorstellen können.


HHV: Welcher Zusammenhang besteht zwischen Ihnen und Roger Whittaker?
Whittaker (lacht): Wenn ich anfange zu singen, werden Sie feststellen, dass es keinen gibt.

Kai Whittaker: Was hat Sie bei Ihrem Aufenthalt in Berlin beeindruckt?
HHV: Das war der Verlauf der Mauer. Ich kann es bis heute nicht verstehen, wie Deutsche auf Deutsche schießen konnten.

HHV: Wie kommt man zur Politik?
Whittaker: Ich bin Volkswirt, war bei zwei internationalen Unternehmen als Assistent der Geschäftsleitung tätig und habe in Bristol und London studiert. In meiner Heimatstadt Baden-Baden bin ich seit jungen Jahren politisch aktiv, war Stadtrat und wurde 2013 in den Bundestag gewählt.

HHV: Was genau ist Ihre Aufgabe in Berlin?
Whittaker: Ich bin Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Die dortige Aufgabe finde ich sehr spannend. Wir haben Verantwortung über Geld und Gesetzgebung. Das sind zwei Komponenten, die nicht auf jeden Ausschuss zutreffen.

HHV: Wie sehen Sie die Cannabis-Schmerztherapie?
Whittaker: Der Alkoholkonsum nimmt seit zwei Jahren ab. Cannabis nimmt zu. Ich möchte neben Alkohol und Tabak keine dritte Droge einführen.

HHV: Mit 30 Jahren sind Sie eher einer der Jüngeren im Bundestag. Ist das schwierig für Sie?
Whittaker: Den einen oder anderen Spruch muss man schon über sich ergehen lassen, aber die Zeit arbeitet ja für einen. Mit viel Fachwissen ist man der Experte und das zählt.

HHV: Was sind für Sie die wichtigsten Themen im nächsten Wahlkampf?
Whittaker: Als Topthemen sehe ich den flexiblen Renteneintritt, die Digitalisierung, die Ein- und Zuwanderung und den Länderfinanzausgleich. 

 

Mit seiner sehr sympathischen und offenen Art hat Whittaker schnell das Eis gebrochen. Gesprochen wurde an diesem Abend auch über die Griechenlandkrise, Hartz IV, die Vermittlungshemmnisse bei Arbeitslosen und über das Renteneintrittsalter. Whittaker bedankte sich für die ungewöhnliche Einladung und dass er bei der Orchesterprobe dabei sein durfte. Bei einem kleinen Vesper wurde nach demoffiziellen Teil noch munter weiterdiskutiert.


Die Handharmonika-Vereinigung Muggensturm revanchiert sich bei dem Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker
(2. v. l.) für die Einladung in den Bundestag.

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